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Gedanken zum "alten und neuen" Jahr der Schulratspräsidentin

«Heisszeit» ist in Deutschland zum Wort des Jahres 2018 gekürt worden. Das teilte die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am 14. Dezember 2018 mit. Wörter des Jahres spiegeln wider, was die Menschen 2018 bewegt hat. Der Begriff umschreibe nicht nur den extremen Sommer, sondern beziehe sich auch auf den Klimawandel. Außerdem sei «Heisszeit» mit der lautlichen Ähnlichkeit zu «Eiszeit» eine interessante Wortbildung, urteilten die Sprachexperten.

Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner

Das Wort „Heisszeit“ hat mich natürlich sofort angesprochen. Bestimmt haben auch Sie, wie unsere Schülerinnen und Schüler, diesen schönen Sommer genossen.

Die heisse Sommerszeit treibt die Menschen nach draussen ans Wasser und kann den Unterricht im Schulzimmer zu einer Herausforderung für Lehrpersonen und Kinder machen. Da ist Abwechslung, Kreativität und Alternativprogramm gefragt. Spontan fallen mir das Begegnungsfest unseres Oberstufenzentrums im Mai oder der Sporttag in allen Schulkreisen ein. Aber auch die Exkursionen, Sondertage wie zum Beispiel zum Thema der vier Elemente sowie Teamanlässe mit Kanufahrten wurden ebenfalls dank dem warmen Wetter zum Erfolg.

Das Thema „Klimawandel“ berührt alle Menschen auf der Welt. Beeindruckt und gleichzeitig nachdenklich stimmt mich der Aufruf der 15-jährigen Klimaaktivistin Greta Thunberg aus Schweden. Ihr Schulstreik, den sie ganz allein begonnen hat, ist zur internationalen Bewegung zivilen Ungehorsams gegen politische Trägheit geworden. Schülerinnen und Schüler in vielen Ländern folgten ihrem Beispiel und setzen sich für ein Umdenken der Politikerinnen und Politiker ein. Greta Thunberg forderte mit Ihrer Rede auf dem UN-Klimagipfel auf, die Notbremse zu ziehen und endlich etwas zu unternehmen.

Das Wort des Jahres der Deutschschweiz lautet «Doppeladler». Jubelnd formten Fussballspieler der Schweizer Nationalmannschaft im Spiel gegen Serbien mit ihren Händen den Doppeladler. Dies führte natürlich zu heftigen Diskussionen, die weit über den Fussball hinausreichten. Im Doppeladler konzentrieren sich so hochaktuelle und tiefgründige Themen wie Polarisierung und Ausgrenzung, Nationalismus und die Loyalität von Doppelbürgern. Weshalb ich dieses heikle Thema aufgreife?

Im Schulalltag sind Themen wie Integration, Loyalität aber auch Ausgrenzung ständig aktuell. Die Lehrpersonen fördern die Schülerinnen und Schülern in ihrer Sozialkompetenz, sie thematisieren die Verschiedenheit der Kulturen und Traditionen und lehren unsere Kinder die verschiedenen Sprachen.

Die eben genannten Themen werden unsere Schule nebst vielen anderen auch im neuen Jahr beschäftigen. Es gilt, Verantwortung für unser Tun zu übernehmen, die nächste Generation aufzuklären und zu sensibilisieren. Ebenso wichtig ist es, das Verständnis für andere Kulturen zu fördern, eigene Traditionen zu pflegen und gleichzeitig mutig zu sein, Neues zu wagen.

Ich wünsche Ihnen, liebe Einwohnerinnen und Einwohner, für’s neue Jahr alles Gute, den Mut sich auf Neues einzulassen und danke Ihnen auch im Namen der Schulbehörde sowie den Lehrpersonen für Ihr Vertrauen, dass Sie uns entgegenbringen.

Ihre Schulratspräsidentin

Miriam Salvisberg

 


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Datum der Neuigkeit 9. Jan. 2019

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